Vorstandssitzung im November

Die erste Sitzung nach der Vollversammlung und Vorstandswahl.

Wir haben uns folgende Themen auf die Agenda gesetzt und diskutiert

  • Website & Newsletter
    • Die Gestaltung einer neuen Homepage und eines Newsletters, um euch auf den Laufenden zu halten.
    • Ab Anfang Dezember kommen so alle wichtigen Infos direkt zu euch.
  • Jugendhilfeausschuss (JHA)
    • Steffen berichtet, was im letzten JHA besprochen wurde. Vor allem die KiTa-Bedarfsplanung ist für uns von Interesse.
    • Susann bereitet eine Anfrage für den nächsten JHA vor, in dem es darum geht, wie Drittkräfte in die Einrichtungen eingebunden werden (Zum Thema Fachkräftemangel werden wir im Januar eine Veranstaltung planen)
  • Zusammenarbeit mit Schulelternrat Göttingen
    • Wir wollen uns mehr vernetzen – vor allem das Ganztagsschulkonzept und die unserer Meinung nach noch nicht adequate Qualität in Verbindung mit der vorzeitigen Schließung von Horteinrichtungen ist für uns ein Brennpunkt.

Für Mittwoch, den 08.01.2020 um 20 Uhr ist das nächste Treffen des KiTa-SER geplant.

Genauere Infos findet ihr dann rechtzeitig auf der Homepage.

Göttingen verschläft Digitalisierung der Kita-Anmeldung

Zu dieser Erkenntnis kamen am Mittwoch, den 20.3.2019 die Gäste der Vortragsveranstaltung zur KiTa-Online-Anmeldung des Kita-Stadtelternrates Göttingen im Holbornschen Haus. Als Referenten waren Lutz Kiefer, Erster Gemeinderat im Flecken Bovenden und Leiter im Amt für Finanzen, Ordnung und Soziales, sowie Frank Tändler, Vertriebsleiter der Little BirdGmbH Berlin, vor Ort und informierten überdie Einführung und Umsetzung eines Kita-Online-Anmeldeportals.

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In ganz Deutschland und mittlerweile auch im Landkreis Northeim und im Flecken Bovenden werden bereits zentrale Online-Anmeldeverfahren mit guter Resonanz der Eltern, Stadtverwaltung und Kita-Träger eingesetzt. Lutz Kiefer zeigte die positiven Folgen eines zentralen Anmeldeportals am Flecken Bovenden auf. Göttingen bleibt allerdings bisher noch ein gallisches Dorf mit einer bisweilen chaotischen, intransparenten und für alle Beteiligten anstrengenden Anmeldeprozedur für die begehrten Betreuungsplätze.  In den Vorträgen kam sehr deutlich hervor, dass ein zentrales Online-Anmeldeverfahren für alle Beteiligten Vorteile bringt:     

  • Personen-bezogene Daten müssen nur einmal in das System eingegeben werden, anstatt verschiedenste Anträge mit immer denselben Fragen auszufüllen und zu verschicken. 
  • Dabei bleibt der gesamte Anmeldeprozess transparent, wodurch ständiges Nachfragen bei Kitas und Stadtverwaltung deutlich reduziert wird.
  • Freie Plätze werden effizienter und vor allem früher verteilt. 
  • Mehrfachvergabe von freien Plätzen wird ausgeschlossen, wodurch Chancengleichheit entsteht. 
  • Wartelisten können von der Verwaltung effektiver bearbeitet werden. Es ist ein Konzept rund um Planungssicherheit und Übersicht über den Bedarf an KiTa-Plätzen. Kritische Fälle, wie jene, die trotz Mehrfachanmeldungen bei den unterschiedlichen Trägern noch heute auf einen KiTa-Platz ab August warten, können schneller versorgt werden.
  • Man kann von Service-orientiertem Arbeiten sprechen, welches nicht nur unötige Bürokratie vermeidet, sondern auch den Trägern und KiTas mehr Raum gibt, um ihre Gruppen nach ihren individuellen Kriterien aufzubauen ohne zeitliche Verzögerungen durch doppelte Platzvergaben.
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Der Kita-Stadtelternrat sieht eine zentrale Online-Anmeldung als deutlichen Gewinn für alle. Das Anmeldeverfahren wird dadurch schneller, transparenter und für alle Beteiligten weniger bürokratisch. Es ist keine Blackbox mehr. Warum die Stadt Göttingen es immer noch nicht geschafft hat, wie andere Kommunen im Umkreis, solch ein Anmeldeportal einzuführen, ist für den Kita-Stadtelternrat  nicht nachvollziehbar, zumal sich die Kosten im Rahmen halten.  Als kinderfreundliche Stadt ist es höchste Zeit, hier nachzuziehen und die Verwaltung der Kinderbetreuung im 21. Jahrhundert ankommen zu lassen.

Vollversammlung des Kita Stadtelternrates am 29.10.

Bild von congerdesign auf Pixabay

Protokoll der Vollversammlung des Kita-Stadtelternrats Göttingen vom 29.10.2019, 18 Uhr, Ratssaal

Anwesend: 13 Elternvertreter*innen, 5 Vorstandsmitglieder (Astrid Orth, Susann Graupner, Andrea Petersen, Steffen Strauß, Stephanie Fiedel) Protokoll: Stephanie Fiedel

Steffen Strauß begrüßt die Anwesenden, stellt die Tagesordnung und den Kita-Stadtelternrat vor und geht auf den ersten TOP ein, das derzeitige Anmeldeverfahren und die Neugestaltungsüberlegungen der Stadt Göttingen. Der Kita-Stadtelternrat befürwortet ein transparenteres Verfahren, ein einheitliches softwaregestütztes System und mehr Beteiligung von Eltern.

Susann Graupner berichtet von der Arbeit im Jugendhilfeausschuss; der Kita-Stadtelternrat hat insbesondere die Themen Anmeldesystem, Gebührenfreiheit und Wegfall des Geschwisterbonus kritisch begleitet. Auf Nachfrage einiger Elternvertreter*innen bestätigt sie, dass es zur aktuellen Regelung über die finanzielle Schlechterstellung durch den Wegfall des Geschwisterbonus’ keine schriftlichen Informationen gibt. Wir empfehlen, sich bei Fragen und Problemen an uns zu wenden bzw. an den Fachbereich Jugend der Stadt.

Astrid Orth stellt die Probleme und Entwicklungen in Hort- und Ganztagsschulbetreuung vor. Einige Göttinger Grundschulen nehmen derzeit an einem Projekt zur Qualitätsverbesserung im Ganztag teil.

Stephanie Fiedel erklärt, mit welchen Gremien der Kita-Stadtelternrat sich um Vernetzung bemüht und im Austausch steht. Hinweis auf die Gewaltpräventionsveranstaltung des Schulelternrats am 12.11.

Zur Wahl des neuen Vorstands erklärt sich Andrea Petersen als Wahlleiterin bereit. Andrea Petersen und Stephanie Fiedel scheiden aus dem Vorstand aus, Steffen Strauß, Astrid Orth und Susann Graupner treten wieder an, Heiko Frerichs tritt ebenfalls zur Wahl an. Die Anwesenden stimmen einer Verbundwahl zu und wählen die vier vorgeschlagenen Personen bei einer Enthaltung einstimmig.

Der neue Vorstand: Steffen Strauß, Susann Graupner, Heiko Frerichs, Astrid Orth

Unter dem TOP Verschiedenes wird anschließend noch kurz erörtert, wie Elternvertreter*innen den Kita-Stadtelternrat besser bewerben können. Der Vorschlag kommt auf, Elternbeiräte zu besuchen und die Arbeit des Elternrats vorzustellen. Außerdem wird das Thema Fachkräftemangel angesprochen als ein Punkt, mit dem der Kita-Stadtelternrat sich intensiver beschäftigen könnte.

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